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Urvolk Phönizier - Abstammung und Herkunft

Das Land Phönizien

Das Kernland der phönizischen Siedlung war die Landschaft Phönizien, die ihrem Namen entsprechend im Altertum als Purpurland bekannt war. Der einheimische Name Phöniziens war Kanaan. Diese Landschaft erstreckte sich im nördlichen Teil des Nahen Ostens und umfaßte den Küstenstreifen Syriens, des Libanon und Israels.
Bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. kreuzten sich in Phönizien die wichtigsten Handelsrouten des Nahen Ostens, die Verbindungen nach Ägypten im Süden und Mesopotamien im Osten herstellten. Neben Purpur war Bauholz (vor allem Zedern aus dem Libanon) eine begehrte Handelsware, die exportiert wurde.
Im 2. Jahrtausend v. Chr. erweiterten sich die Handelskontakte nach Zypern, in die Ägäis und ins syrische Hinterland. Zu den frühen Handelszentren gehörten die Hafenstädte Byblos, Tyros, Sidon und Berytos (Beirut).


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Ethnogenese

Die Mehrheitsbevölkerung in Phönizien waren die Phönizier, die sich im 2. Jahrtausend v. Chr. als Volk mit kulturell-sprachlichem Eigenprofil aus dem Kontinuum der altkaanitischen Populationen (Kanaaniter) ausgliederten.

Sprachlich sind die Phönizier mit anderen nordwestsemitischen Völkern verwandt, und zwar mit den Aramäern, Israeliten und Moabitern. Ein jüngeres Entwicklungsstadium des Phönizischen ist die Sprachform der Punier in Nordafrika.



Phönizische Geschichte

Da es einen „phönizischen Staat“ nicht gegeben hat, ist auch eine gemeinsame Geschichte nicht zu schreiben. Vielmehr definiert sich Phönizien durch die repräsentativen Stadtstaaten Arwad, Byblos, Sidon und Tyros. Sowohl im Alten Testament als auch in den assyrischen Quellen werden zu den Eroberungszügen an der Mittelmeerküste lediglich die phönizischen Städte, kein sie repräsentierendes Staatswesen genannt. Allerdings verbanden sie eine gemeinsame Sprache und Schrift, Religion und materielle Kultur.

Im Hinblick auf das kulturelle Panorama in den Stadtstaaten an der Levante zeigt sich die phönizische Identität in den kaum gebrochenen Traditionen der altvorderasiatischen Bronzezeit, in der Vorherrschaft einer differenzierten städtischen Lebensform und im hochentwickelten technischen (und administrativen) Wissen einer Zivilisation auf hohem Niveau.

Gemeinsame Grundzüge einer phönizischen Geschichte lassen sich benennen: Die Stadtstaaten waren, da ihre jeweiligen Siedlungskammern territorial begrenzt waren, zur Expansion gezwungen, die über das Meer nach Zypern, Kreta, schon im 10. Jahrhundert v. Chr. auch nach Westen (Malta, Sizilien, Sardinien, Spanien und Nordafrika) erfolgte. Wirtschaftliche, politische und kulturelle Kontakte bestanden aber auch nach Nordsyrien und Anatolien.

Die politische Vorherrschaft scheint nach dem Zusammenbruch der nordsyrischen Staatenwelt nach 1200 v. Chr. zunächst bei Byblos gelegen zu haben, ging aber offenbar schon im 10. Jahrhundert v. Chr. auf Tyros über, das von Sidon gegründet wurde. Erst später wurde in Nordafrika Karthago gegründet. Tyros blieb „Mutter von Karthago“ und erhielt noch lange Zeit (bis ca. 540 v. Chr.) von dort finanzielle Hilfe.

Nach der Invasion der Seevölker bald nach 1200 v. Chr. lockerte sich die ägyptische Herrschaft zunehmend, und die phönizischen Stadtstaaten erlebten ab 1100 v. Chr. eine Periode politischer Unabhängigkeit, zunächst wurden sie den Assyrern tributpflichtig. Es folgten Perioden der Vorherrschaft der Babylonier, der Perser sowie der Makedonier unter Alexander dem Großen. Während der persischen Herrschaft wurde Tyros von Sidon endgültig überflügelt.

Tyros wehrte sich 333 v. Chr. gegen Alexander den Großen und wurde nach einer Belagerung von 7 Monaten vernichtend geschlagen. Unter en Diadochen und nach 64 v. Chr. unter den Römern spielten die phönizischen Städte politisch keine Rolle mehr. Im 2. Jahrtausend v. Chr. stand Phönizien unter der Vorherrschaft Ägyptens. Die Stadtstaaten Als Phönizien im Jahre 64 v. Chr. in die Provinz Syria eingegliedert wurde, hatte es seine frühere Rolle im Handelsverkehr des östlichen Mittelmeerraumes bereits verloren.



Kolonisation

In der Periode zwischen ca. 1100 und ca. 700 v. Chr. gründeten im Mittelmeerraum die Phönizier Handelszentren weit entfernt von den Heimathäfen. Besonders aktiv bei der Einrichtung von Kolonie war Tyros.

Durch den phönizischen Handel entwickelte sich Zypern zu einer Drehscheibe zwischen dem östlichen Mittelmeerraum, der Ägäis und dem Westen.

Zu den ältesten phönizischen Stützpunkten im westlichen Mittelmeer gehört das um 1100 v. Chr. gegründete Gades (das heutige Cadiz). Die Kolonien in Nordafrika, Hippo Regius, Utica und Karthago, entstanden im 9. Jahrhundert v. Chr..



Der Untergang der Phönizier

Die Phönizier gingen in der arabischen Bevölkerung auf, die in Phönizien seit der Spätantike siedelte. In den von den Phöniziern gegründeten Kolonien des westlichen Mittelmeeres assimilierten sich die Phönizier an die lokale Mehrheitsbevölkerung. Sprachlich läßt sich das Phönizische in seiner jüngeren Variante, dem Karthagischen, noch bis in das 6. Jahrhundert n. Chr. nachweisen. Zur Zeit der arabischen Migrationen im 7. Jahrhundert n. Chr. hatte sich das Phöniziertum im ethnischen Sinn bereits aufgelöst.

Wer das phönizische Volkstum noch die phönizische Sprache haben die Zeit überdauert. Aber ohne das phönizische Alphabet, das in transformierter Form seinen Weg in die ganze Welt gefunden hat, ist unsere moderne Schriftlichkeit kaum vorstellbar. Der griechische Schriftableger des phönizischen Alphabets hat seinerseits u.a. das lateinische Alphabet hervorgebracht.



Kanaaniter

Unter dem Namen Kanaaniter werden verschiedene Volksstämme zusammengefaßt, die im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. die historische Landschaft Kanaan besiedelten. Weder fusionierten sie zu einem ethnisch homogenen Volkstum, noch haben sie jemals ein Gefühl politischer Solidarität entwickelt. Es ist auch nicht zur Ausbildung eines gemeinsamen kanaanitischen Staates gekommen. Wohl aber entstand eine kanaanitische Kultur mit nachhaltiger Wirkung.

Zu den alteingesessenen kanaanitischen Ethnien gehören die Phönizier, Amoriter und die Hurriter. Die Populationen Kanaans waren vor allem semitische Völkerschaften.

Ab der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. wanderten Völker nach Kanaan ein, an denen sich die Altkanaaniter allmählich assimilierten. Zu den jüngeren Populationen Kanaans zählen die Philister, die Moabiter, Edomiter und Ammoniter sowie die Israeliten.

Die souveränen Kleinreiche der Region standen die längste Zeit ihres Bestehens unter dem politischen Einfluß der zeitgenössischen Großmächte. Das Interesse der mächtigen Nachbarreiche an Kanaan beruhte vor allem auf dessen Rolle als Drehscheibe der wichtigsten Handelsrouten im Nahen Osten und im östlichen Mittelmeer.

Im 2. Jahrtausend v. Chr. blühte die Tradition des Gottes Baal auf, dessen Kult sich über ganz Kanaan verbreitete. Der Baal-Kult war eine Zeitlang der stärkste Konkurrent des Jahwe-Kults der Israeliten.



Punier (Karthager)

Als Geschichte der Punier wird das historische Schicksal der phönizischen Gründung Karthago und der karthagischen und phönizischen Siedlungen im westlichen Mittelmeerraum verstanden, die seit Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. zunehmend in einem karthagischen „Reich“ aufgingen. Der Begriff „punische Geschichte“ dient demnach vorrangig der historischen Periodisierung der phönizischen Geschichte und ist bei der Klassifizierung des archäologischen Fundmaterials und als Gliederungshilfe in der Religions-, Sprach- und Kulturgeschichte nur wenig hilfreich.

Das ethnische Eigenprofil der Punier als eines von den Phöniziern verschiedenen Volkes tritt erst spät in Erscheinung, zur Zeit der Ausdehnung der politischen Vormacht Karthagos im westlichen Mittelmeer seit dem 5. Jahrhundert v. Chr..

Die Stadt Karthago wurde 814 v. Chr. von Phöniziern aus Tyros gegründet. Seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. übernahmen die Punier den militärischen Schutz der phönizischen Kolonien im wesentlichen Mittelmeer und hielten die Handelskontakte aufrecht. In wechselnden Bündnissen mit den Etruskern und anfänglich auch den Römern (5. und 4. Jahrhundert v. Chr.) schränkten die Punier den Einfluß der griechischen Kolonien auf Sizilien und in Südfrankreich ein. Bis zum Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. waren sie zur stärksten politischen Macht der Mittelmeerländer westlich von Sizilien geworden.

Die „Reichsbildung“, d.h. die politische Dominanz Karthagos über andere phönizisch-karthagische Siedlungen und Regionen wird seit der 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. an den militärischen Eingriffen sichtbar, die Karthago in Sizilien, Sardinien und vor Korsika zur Sicherung der phönizisch-punischen Präsenz und der maritimen Freizügigkeit unternahm.

In den Punischen Kriegen (264-241, 218-201, 149-146 v. Chr.) wurde die politische Vormacht der Punier von den Römern gebrochen. Sprache, Religion, ethnische Identität und z.T. auch die politischen Institutionen der Punier blieben auch nach der Zerstörung Karthagos (146 v. Chr.) weiterhin prägend oder doch präsent – ebenso in den stark punisierten Reichsgebieten wie Sardinien, und zwar mindestens bis zum Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr.

Das Jahr der Zerstörung Karthagos (146v. Chr.) wird als Beginn der neupunischen Sprachperiode angesetzt. Seither entwickelte sich das Punische unabhängig vom Phönizischen. Ebenso wie dieses war es als Schriftsprache in Gebrauch. Als gesprochene Sprache hielt es sich noch bis ins 6. Jahrhundert n. Chr.

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